Über yoga

Yoga wurde über die tausenden von Jahren entwickelt, um den Mensch aus dem Leid zu führen. Eine der wichtigen Schriften aus dem Yoga ist das Yogasutra. Salopp gesagt, ist es eine Gebrauchsanleitung für das Leben.

 

Eine der maßgeblichen Schriften ist das Yogasutra des Patanjali.

 

Yoga ist eine undogmatische Philosophie, um im Alltag für sich eine gute Qualität zu "erarbeiten" und zu spüren. Durch die Kultivierung der eigenen Wahrnehmung, beginnen Sie eine momentane körperliche oder seelische  "Unordnung" zu erkennen, um diese auf Ihre Art und Weise angehen zu können.  

 

In der klassischen reinen Philosophie und Lehre der alten Lehrmeister, in deren Paramparā (ununterbrochenen Reihe) ich mich sehe, geht es darum:

 

Den Geist (unsere Gedanken) zur Ruhe bringen

 

Wenn wir klar sind, können wir unterscheiden, was uns nährt und was uns auszehrt.

 

Im unruhigen Geist liegt der Ursprung für das, was wir z. Bsp. als Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Stress - also als Leid empfinden. Ein unruhiger Geist steht u. a. für mangelnde Unterscheidungsfähigkeit, Zerstreutheit u.v.m. Dies ist der Blickwinkel des Yoga.

Yoga in seiner Ursprungsform ist Meditation. Langes Sitzen benötigt die körperlichen Fähigkeiten dazu. Nur wenn der Körper dazu in der Lage ist, können wir uns ohne Beeinträchtigungen auf die Meditation einlassen.

 

Meditation fördert Klarheit und Unterscheidungskraft.

 

In der Ruhe des Geistes entsteht ein leerer Raum, in dem man sich reflektieren und neu entdecken kann. In meinem Unterricht werden Sie die ersten Erfahrungen in kleinen Schritten damit machen.

 

Der Mensch besteht aus mehreren Ebenen. Die Qualitäten dieser Ebenen beeinflussen sich zwangsläufig immer gegenseitig. Der Ausgleich dieser Ebenen ist das ganzheitliche Konzept des uralten und reinen Wissens des Yoga.

 

Ganz zu Beginn des Yoga stand die Ausrichtung des Geistes (Meditation) im Vordergrund.  Das körperliche Üben als Bestandteil des Yoga, so wie wir es heute kennen, entwickelte sich in der Geschichte des Yoga erst spät. Der Körper  - als Bestandteil des Menschsein - wurde erkannt und mit eingebunden. Dabei zeigten sich positive Veränderungen im Körper, die sich dann wiederum auf die anderen Ebenen des Menschen aufwirkten. Daraus entstand unsere heutige Form des Yoga.