Die Yogapraxis

Yoga in seiner Ursprungsform ist Meditation. Langes Sitzen benötigt die körperlichen Fähigkeiten dazu. Nur wenn der Körper dazu in der Lage ist, können wir uns ohne Beeinträchtigungen auf die Meditation einlassen.

 

In der Ruhe des Geistes entsteht ein leerer Raum, in dem man sich reflektieren und neu entdecken kann. In meinem Unterricht werden Sie die ersten Erfahrungen in kleinen Schritten damit machen.

 

Der Mensch besteht aus mehreren Ebenen. Die Qualitäten dieser Ebenen beeinflussen sich zwangsläufig immer gegenseitig. Der Ausgleich dieser Ebenen ist das ganzheitliche Konzept des uralten und reinen Wissens des Yoga.

Yoga und Beweglichkeit

Beweglichkeit als Voraussetzung zu sehen um Yoga zu üben, ist ein Pauschalbild, das dem klassischen Yoga nicht entspricht. Ich verwende statt dessen das Wort

"Geschmeidigkeit".

 

Es geht um die Erfahrung in den Bewegungen und Haltungen. Dies ist nur möglich, wenn die Haltungen und Bewegungen individuell auf den IST- Zustand des eigenen Körpers angepasst werden. So erfährt der Mensch Fluss und Harmonie im eigenen Tun.

 

Yoga ist Bewegungsmeditation

 

Unser Körper und unser Atem ist uns am nächsten. Konzentrieren wir uns auf den Atem und betten die Durchführung der Haltungen (Āsanas) noch mit ein, dann können wir durch diese Übung Ruhe und im weiteren Verlauf des Übens einen Fluss / Harmonie in uns erfahren. 

 

Denn die Konzentration liegt bei dem Atem und der Bewegung. In meinem Unterricht vermittle ich Ihnen Möglichkeiten, wie Sie die Techniken des Yoga mit der Zeit in Ihren Alltag integrieren können. Teilweise kann es von alleine geschehen und Sie können es in Ihrem Alltag erkennen.

 

Durch das Schulen der Achtsamkeit für sich selbst im geschützten Raum des Unterrichts, können Sie für den Alltag ein neues Bewusstsein, eine neue innere Haltung entwickeln. In wie weit dies geschieht, das liegt ganz an Ihnen und Ihrer Bereitschaft diese Erfahrung für sich selbst machen zu wollen. Auch hier gilt die Haltung des Sri T. Krishnamāchārya:

 

Der Yoga respektiert und achtet die persönlichen Fähigkeiten und Entwicklungsbereitschaft des Menschen.

 

Dies ist meine Philosophie im Unterricht sowie in meinem persönlichen Alltag.

Körper und Atem

Die perfekte Haltung (Āsana) oder die perfekte Abfolge (Viṅyāsaist nicht Sinn des Übens.

Der Sinn des Übens liegt darin, eine spürende Aufmerksamkeit und Achtsamkeit in den angepassten Haltung und Abfolgen für sich selbst zu entwickeln.

 

Der Weg zu einem ruhigen Geist geschieht in der Regel über die gleichmäßigen, langsamen und dynamischen Bewegungen mit dem eigenen Körper. Hier ist es wichtig, dass die Übungen dem IST - Zustand angepasst werden.

Denn nur so ist der Weg frei für eine positive und entspannte Erfahrung mit dem eigenen Körper, also mit sich selbst.

Dieser ist für uns am deutlichsten sicht- und spürbar. 

 

Unser Körper ist die deutlichst erfahrbare Ebene für die meisten Menschen. Durch das Einbinden des Körpers als eine der Übungsebenen, werden möglicherweise Blockaden (z.B. Rückenschmerzen) gelöst und Sie können Ihren Körper anders spüren lernen. Daraus entstand das heutige Bild des Yoga.

 

Der Atem

 

Über die Einbindung des eigenen Atems, werden die Bewegungen in den Atemfluss eingebettet. Die Harmonisierung des eigenen Atems mit der eigenen Bewegung ist der direkte Weg zu einem ruhigen Geist. Dies ist die Entspannung, für die Yoga bekannt ist und in Verbindung gebracht wird.

 

Untrennbar von einer klassischen Yogapraxis sind Rezitation (Chanten, Mantra) und die Meditation. 

 

 Diese Inhalte sind für mich selbstverständlich in meinem Yogaangebot.